Vorösterlicher Seniorennachmittag

Ein Hauch von Assisi ist am Wochenende durch das Pilstinger Pfarrheim geweht. Die Pfarreiengemeinschaft hat einen österlichen Seniorennachmittag veranstaltet – ein Termin, der diesmal nicht nur im Zeichen der Vorfreude auf das Osterfest stand, sondern auch einen Abschied und eine besondere literarische Reise markierte. Unter der Regie von Renate Meindl, Ausschuss Feste und Feiern, und mit der tatkräftigen Unterstützung der „alten Garde“ des Pfarrgemeinderates aus Pilsting, Großköllnbach und Ganacker, wurden die zahlreichen Gäste bewirtet. Werner Petschko, Sprecher des Gesamtpfarrgemeinderates, stimmte die Senioren, passend zum Franziskusjahr, mit der Erzählung „Pepino“ ein, der Geschichte des Waisenjungen, der für seine kranke Eselin Violetta sogar bis zum Papst vordringt, um am Grab des heiligen Franziskus in Assisi um Heilung zu bitten. Flankiert wurde die Lesung von feinen Klängen der städtischen Musikschule Landau. Die jungen Klarinettistinnen Clara Tschöp, Emilia Salzberger, Amelie Schrögmeier und der Leiterin Johanna Baumann verliehen dem Nachmittag einen musikalisch-festlichen Rahmen. Für den amtierenden Pfarrgemeinderat war es ein besonderer Termin: Es war der letzte Seniorennachmittag in dieser Konstellation nach den Wahlen und der Neuaufstellung. Dekan Jürgen Josef Eckl nutzte die Gelegenheit, um die ausscheidenden Mitgliedern für ihr jahrelanges Engagement zu würdigen. Gleichzeitig warf er einen Blick auf die Karwoche und das Osterfest.

Text und Foto: S. Melis

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