Es ist ein Bild der Geschlossenheit gewesen, als die Gläubigen der gesamten Pfarreiengemeinschaft Pilsting-Wallersdorf mit den Pfarreien Pilsting, Großköllnbach, Wallersdorf, Haidlfing und Altenbuch mit ihren zugehörigen Benefizien am Wochenende nach Altötting gezogen sind. Den Auftakt machten am Samstagmorgen 29 Fußwallfahrer, die in Bubach den Reisesegen empfingen.

Unter der bewährten Leitung von Albert Pöschl, dessen unermüdliches Engagement und Organisation von allen Seiten besonders gewürdigt wurden, bewältigte die Gruppe die Strecke betend und singend. Der Weg durch die blühenden Rapsfelder bot dabei den Rahmen für persönliche Bitten und den gemeinschaftlichen Dank.

Am Sonntag weitete sich der Pilgerstrom deutlich: Rund 35 „Bus-Fußwallfahrer“ nahmen ab Geratskirchen die letzte Etappe auf sich, während vier voll besetzte Busse die weiteren Wallfahrer direkt zum Kapellplatz brachten.

Ein Höhepunkt zeigte sich mit der Pilgerschar, die gemeinsam um die Gnadenkapelle zog, bevor sie sich in einer großen Pilgergruppe in Richtung des Pilgeramtes aufmachten. Viele Ministranten, Erstkommunionkinder und Firmlinge ihren festlichen Gewändern zogen mit den Gläubigen, mitten darunter Dekan Jürgen Josef Eckl, in die Basilika ein. Das Wallfahreramt zelebrierte Dekan Jürgen Josef Eckl. In seiner Statio schlug er eine Brücke zum Franziskusjahr der Kapuziner und erinnerte an das Wirken des heiligen Bruder Konrad, was der Wallfahrt eine zusätzliche spirituelle Tiefe verlieh. Für die feierliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes zeichnete sich der gemischte Chor unter der Leitung von Wilhelm Gabler verantwortlich. Zum Abschluss lobte Dekan Eckl alle Pilger für ihr Gebet und ihr mutiges Glaubenszeugnis in der heutigen Zeit. Ein besonderes Lob galt dem Helferteam um Albert Pöschl, ohne deren Einsatz diese 54-jährige Tradition nicht möglich wäre.

Text: S. Melis, Fotos: A. Wenninger

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